Issa Remmo bei der Wahlparty. Angehörige der Barbakh-Großfamilie dabei. Ein Bundestagsabgeordneter mit Chat-Grüßen „mit Respekt“ an den Clan. Das ist keine Boulevard-Episode aus Neukölln – das ist die Clan Affäre, die zeigt, wie dünn die Grenze zwischen Parallelgesellschaft und Parlamentsbank geworden ist. Generation Deutschland soll glauben, das sei Zufall. Es ist System.
Wer Kriminalität und Migration nur als „Einzelfälle“ abtut, während Clan-Chefs sich erstmals „von einer Partei unterstützt“ fühlen, betreibt nicht Integration. Er betreibt Kapitulation. Und ein starkes Europa auf Augenhöhe beginnt nicht mit Moralpredigten – sondern mit einem Staat, der das Gewaltmonopol behält. Die Clan Affäre zeigt, wie dünn dieser Anspruch inzwischen ist.
Inhaltsverzeichnis
- Wahlparty statt Rechtsstaat
- Clan Affäre und politische Heimat
- Was der Staat nicht sehen will
- Souveränität heißt Klarheit
Wahlparty statt Rechtsstaat
Die Neuköllner Linkspartei feierte – und mit ihr kamen Figuren, die in deutschen Strafakten und Sicherheitsberichten keine Fußnote sind. Der Remmo-Clan steht für organisierte Kriminalität, vom Millionenraub bis zu Netzwerken, die Polizei und Justiz seit Jahren beschäftigen. Das Bundeslagebild Organisierte Kriminalität des BKA beschreibt das Bedrohungspotenzial – ohne die politische Blindheit zu entschuldigen. Dazu Berichte über weitere Gäste aus dem Umfeld einer Hamas-nahen Großfamilie und Kontakte zu Personen, die antiisraelische Gewalt und Propaganda in Berlin mitprägen. Das ist kein „Missverständnis“. Das ist ein Signal.
Spitzenkandidatin Elif Eralp distanziert sich: Man wolle mit organisierter Kriminalität nichts zu tun haben. Gut. Aber Distanzierung nach dem Foto ist keine Strategie. Eine Partei, die Innenpolitik mitgestalten will, muss vorher wissen, wer auf ihrer Party steht – und warum ein Clan-Chef dort erstmals „Unterstützung“ spürt. Wer das erst im Interview lernt, hat die Kontrolle schon verloren.
Clan Affäre und politische Heimat
Die Clan Affäre ist größer als ein peinliches Selfie. Sie berührt die Frage, ob Teile der Linken – und mit ihnen Kreise in SPD und Grünen – Milieus politische Heimat geben, die den Rechtsstaat als Gegner behandeln. Chats eines Abgeordneten mit Clan-Angehörigen, „Grüße mit Respekt“, Bitten um Reichweite: Das ist keine Bürgernähe. Das ist Nähe zu Macht außerhalb des Gesetzes.
Berlin-Neukölln ist kein abstraktes Labor. Es ist der Alltag von Polizisten, Lehrern und Anwohnern, die Clankriminalität, islamistische Mobilisierung und linke Schutzschild-Rhetorik gleichzeitig erleben. Wer dort „Freiheit für Palästina“ ohne Grenzen und zugleich milde Worte für Clan-Netzwerke fordert, speist nicht den Frieden. Er speist den Konflikt – und importiert ihn in deutsche Bezirke. Genau das trifft die Generation Deutschland dort, wo der Staat unsichtbar wird: in der Schule, im Bus, auf dem Spielplatz. Die Clan Affäre spiegelt fehlende Souveränität.

Was der Staat nicht sehen will
Während Waffenlieferungen und transatlantische Interessen die Außenpolitik dominieren – und der Staat zugleich Medien und Feeds steuern will (Medien Überwachung: Der Staat will mitlesen) – bleibt innenpolitisch oft der Kern ungesagt: Paralleljustiz, Schutzgelder, Clan-Strukturen und ideologische Radikalisierung gehören zusammen. Nicht jeder Migrant ist Täter – aber wer Täterstrukturen leugnet, verrät die Opfer. Und er verrät junge Deutsche, die Sicherheit und Kultur nicht als „rechten Code“, sondern als Lebensgrundlage verstehen.
Die Gewerkschaft der Polizei spricht von einem „neuen Foul“. Zu Recht. Beamte sollen Nachtschichten fahren, während Politiker auf Wahlpartys Netzwerke pflegen, die denselben Staat aushöhlen. Souveränität heißt: Abschiebung hartnäckiger Intensivtäter, konsequente Vermögensabschöpfung, keine politische Bühne für organisierte Kriminalität – und keine Doppelmoral, die rechte Vorfeldstrukturen jagt und linke Clan-Nähe relativiert. Wer das ausspricht, betreibt keine Hetze. Er betreibt Realismus.
Souveränität heißt Klarheit
Ein starkes Deutschland und ein Europa auf Augenhöhe brauchen keine Folklore von „bunten Kiezen“, in denen das Gesetz endet. Sie brauchen Klarheit: Wer den Staat herausfordert, bekommt den Staat – nicht die Bühne. Friedenspolitik beginnt innen: weniger Import von Gewaltkonflikten, weniger ideologische Deckung für Parallelgesellschaften, mehr Wirtschaft und Kultur, die Generation Deutschland tragen.
Die Clan Affäre ist der Lackmustest. Entweder Parteien trennen sich von Clan-Nähe – personell, organisatorisch, ohne Ausreden. Oder sie erklären offen, dass Macht und Respekt inzwischen woanders verteilt werden. Blaues Echo sagt es ohne Filter: Wer Kriminelle einlädt, darf nicht regieren. Und wer wegschaut, hat schon gewählt.







