Heimlich Essen wegen Ramadan?
In Kleve sorgt ein Vorfall an einer Gesamtschule aktuell für erhebliche Aufmerksamkeit. Kinder sollen sich verstecken damit muslimische Schüler beim Fasten nicht provoziert werden.
Reporter Maurice von Blaues Echo war vor Ort, hat Eindrücke gesammelt, Gespräche geführt und die Situation dokumentiert.
Das Schreiben der Schule:
Kritik an Kommunikation

Im Zentrum der Diskussion steht ein Schreiben der Schule an Eltern. Darin heißt es unter anderem:
„Wir möchten Sie deshalb bitten, sich nicht an Spekulationen und Mutmaßungen zu beteiligen, sondern bei Bedarf das Gespräch mit uns zu suchen.“
Zudem wird darauf hingewiesen, dass möglicherweise Medienvertreter vor Ort erscheinen könnten:
„Bitte besprechen Sie mit ihren Kindern, dass niemand dazu verpflichtet ist, sich Medienvertretern gegenüber zu äußern.“
Kritiker sehen in dieser Formulierung den Versuch, öffentliche Diskussionen zu kontrollieren oder zumindest zu begrenzen. Befürworter hingegen argumentieren, dass Schulen in solchen Situationen zur Deeskalation und zum Schutz der Schüler verpflichtet seien.
Tim Görtz äußert deutliche Kritik
Der Fraktionsvorsitzende der AfD in Kleve, Tim Görtz, war gemeinsam mit Maurice vor Ort und äußerte sich im exklusiven Interview kritisch zu dem Vorgehen der Schule.
Aus seiner Sicht wirft der Vorfall grundlegende Fragen auf – insbesondere im Hinblick auf den Umgang mit kulturellen und religiösen Einflüssen im Schulalltag sowie die Rolle von Lehrkräften.
Im anschließenden Gespräch in seinem Büro („Infektions Büro“) vertiefte er diese Einschätzung und sprach über mögliche politische Konsequenzen.
Statement aus dem Bundestag
Auch auf Bundesebene wurde der Fall aufgegriffen. Der Bundestagsabgeordnete Götz Frömming erklärte:
„Es geht nicht darum, Disziplinarverfahren einzuleiten, sondern die Frage zu stellen: Wie konnte es so weit kommen?“
Vor Ort: Eindrücke und Gespräche
Maurice konnte sich selbst ein Bild von der Lage rund um die Schule machen. Gespräche mit Anwohnern und Beteiligten zeigten ein klares Bild:
Kinder sollen sich verstecken? Niemals – schon gar nicht deutsche Kinder; die Maßregelung von Eltern und Schülern wirkt dabei wie ein indirektes Schuldeingeständnis.
Ein Fall mit größerer Tragweite?
Der Vorfall in Kleve berührt mehrere gesellschaftliche Themen gleichzeitig:
- Schulpolitik
- Integration und kulturelle Einflüsse
- Kommunikationsverhalten von Institutionen
- Umgang mit öffentlicher Kritik
Ob es sich um einen Einzelfall handelt oder um ein Symptom größerer Entwicklungen, bleibt Gegenstand der laufenden Debatte.
Fazit
Die Ereignisse in Kleve zeigen, wie schnell lokale Vorfälle eine breite politische und gesellschaftliche Diskussion auslösen können.
Blaues Echo bleibt an dem Thema dran und wird weitere Entwicklungen dokumentieren.
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