Roberto Blanco hat sich in der Vergangenheit mehrfach dahingehend geäußert, dass er die Verwendung des N-Wortes nicht als beleidigend empfindet und die Debatte darüber für übertrieben hält.
Reaktion auf „Wunderbarer Neger“-Eklat (2015): Nachdem der CSU-Politiker Joachim Herrmann Roberto Blanco in einer Talkshow als „wunderbaren Neger“ bezeichnet hatte, was einen großen Shitstorm auslöste, reagierte Blanco gelassen. Er sagte: „Über das Wort Neger wird so ein Theater gemacht“.
Keine Beleidigung: Für ihn sei das Wort keine Beleidigung, erklärte Blanco. Er äußerte das Verständnis, dass es „immer darauf ankommt, wie jemand etwas meint, wenn er ein Wort verwendet“.
„Macht euch locker“: Er bezeichnete sich selbstironisch als „wunderbaren Neger“ und forderte in der Diskussion um den Begriff dazu auf, sich „locker“ zu machen.
„Negerküsse“: Auch in Bezug auf die Bezeichnung „Negerküsse“ zeigte er sich unproblematisch und sagte in einem Interview: „Das ist doch ein Kuchen!“.
Tagesspiegel
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Blanco vertrat somit die Ansicht, dass die Absicht hinter dem Wort wichtiger sei als das Wort selbst, und sah in der Verwendung oft keine rassistische Beleidigung.


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